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Lustige Karneval Sprüche und kurze Witze zum lachen! Jetzt lustigste Faschingswitze

Jana schlenderte wie jeden Tag gedankenverloren mit ihrem Hund Leo durch die Straßen, der ihr nur allzu vertrauten Nachbarschaft. Doch etwas war diesmal anders, statt der gewohnten Herbstdekorationen begleitete sie nun der Anblick von schrecklichen Kürbisfratzen, falschen Spinnweben und fliegenden Hexen auf ihren Besen. Doch anstatt sich zu fürchten und über dieses seltsame Treiben zu wundern, konnte sich Jana ein leises Lachen nicht verkneifen als sie die ersten Kinder in Marienkäferkostümen durch den Vorgarten ihres Zuhauses toben sah. Leo wunderte sich über das seltsame Treiben der beiden Vorschulkinder, aber wie sollte man auch einem Hund den Sinn von Halloween begreiflich machen.



 

Doch auch zu Hause spukte ihr Halloween beim Gedanken an die morgige Party bei ihrer besten Freundin Kerstin weiter durch den Kopf. Ein Gedanke an den Inhalt ihres Kleiderschrankes genügte ihr um sicher zu sein das sich darin ganz bestimmt kein geeignetes Kostüm befinden würde. Natürlich nur unter der Annahme, dass ihre Alltagsverkleidung als Anwältin keinem ihrer Freunde als besonders originell erscheinen würde. Ihr tiefes Seufzen rief Leo auf den Plan der, wie immer wenn er glaubte, dass es seinem Frauchen schlecht ginge, eines seiner Quietschspielzeuge zu ihrer Aufmunterung herbeitrug. Sie nahm das grüne Krokodil mit einem Schmunzeln entgegen und sah den kleinen Jack Russell Terrier für einen Moment lang an, ehe sie sagte:,, Na mein Krümel, du kannst froh sein, dass sich bei dir die nervende Kleiderfrage nicht stellt, oder willst du dich etwa in diesem Jahr als Pudel oder besser noch als Katze verkleiden“. Ein Blick in den leicht schrägen fragenden Blick des Vierbeiners sagte ihr, dass er an Halloween nichts weiter als einen ruhigen Abend in seinem Körbchen geplant hatte und so fügte sie schnell hinzu:,, Sorry, ich weiß das es nicht nett ist Witze auf deine Kosten zu machen. Aber das es mir besser geht hast du wirklich geschafft und ich werde doch nicht bei der Suche nach einem Kostüm aufgeben.“

 

Gesagt getan und so fand sich Jana nach nur einem Blick ins Internet und einer halbstündigen Autofahrt später im einzigen Kostümverleih ihrer Stadt wieder. Ein Blick auf die Kleiderstangen und in das mitfühlende Gesicht der Verkäuferin verrieten ihr das man nur einen Tag vor dem großen Gruselfest keinen Eyecatcher, sondern höchstens noch das kleinste Übel mit nach Hause nehmen konnte. Jetzt hieß es ruhig bleiben und Humor beweisen, also wanderten die beiden annehmbarsten Kostüme mit Jana in die Umkleidekabine. Als Erstes probierte sie eine schwarze Nonnenkutte an in der bei ihr aber nur katholische Schuldgefühle und keine Partystimmung aufkommen wollte, also war die Wahl getroffen und das zweite Kostüm wurde ohne es zu probieren gleich zur Kasse und anschließend nach Hause getragen.

 

Die letzten 24 Stunden schienen wie von Zauberhand verflogen zu sein, als sich Jana in voller Verkleidung im Spiegel ansah und sich nur zu gut die bald folgenden Sprüche ihrer Freunde und Bekannten ausmalen konnte. Das Spiegelbild kann ein Freund sein, muss es aber nicht, denn heute schien es sie auszulachen, als es ihr ihr Gesicht inmitten eines plüschigen rosa Hasenkostüms zeigte. Sie selber musste jedoch auch laut lachen, als sich Leo vor Angst bei ihrem Anblick unter dem Bett versteckte und ein weiterer Blick in den Spiegel ließ sie zu der Überzeugung kommen, dass sie aussah, als ob sie von einem riesigen Stofftier mit Haut und Haaren gefressen worden wäre. Allerdings konnte es sich dabei nur um ein bedauerliches Versehen gehandelt haben, wenn sie das überdimensionale rote Stoffherz über ihrer linken Brust näher betrachtete.

 

Eine Stunde und gefühlte hundert herzhafte Lachanfälle, der Partygäste bei ihrem Anblick, später war Jana ihr Aufzug und sogar der ständig wackelnde elektrische Plüschpuschel an ihrem Hinterteil völlig egal geworden. Sie hatte sogar in Jens einen sehr netten Gesprächspartner gefunden. Ironischerweise war er als Pfarrer verkleidet, was sie kurz bereuen, ließ nicht doch das Nonnenkostüm gewählt zu haben. Als sich bei dem netten Plausch jedoch herausstellte, dass der gute Jens tatsächlich katholischer Pfarrer war und aufgrund der kurzfristigen Einladung, keine Zeit für eine andere Verkleidung gefunden hatte. Jetzt war der Abend der Abend doch noch zu einem wahren Halloween Albtraum geworden, was Jana schnell eine kurze Entschuldigung murmelnd zum Rückzug ermunterte. Im Garten angekommen durchstöberte sie die Taschen ihrer Verkleidung nach einer Zigarette, natürlich hatte sie an einem Abend wie diesem aber ihr Feuerzeug vergessen. Gerade auf dem Weg zurück, um nach Feuer zu fragen, blickte sie in eine ihr angebotene Flamme. Doch das war es nicht was ihr in einem Augenblick einen ganzen Tag versüßte, das war nämlich mit Sicherheit das freundliche Lächeln, das ihr aus einem riesengroßen Möhrenkostüm entgegenstrahlte.

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