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Steuern

Der Erkenntnisfortschritt

Hans: Wer Steuern hinterzieht, schadet dem Gemeinwesen.
Emil: Ist das so?
Hans: Ja. Den Politikerinnen und Politikern fehlt dann das Geld …
Emil: Das Geld für Panzer, Militärflugzeuge, Raketen, Munition, Minen, brüsseler Regulierungswut usw.
Hans: Ja. Ja. Und das Geld, um die Bürokratie aufzublähen, Bürger zu bevormunden, Autofahrer zu drangsalieren …
Emil: Richtig. Aber auch das Geld für Sozialleistungen, Schulen …
Hans: Du meinst: Steuern zu hinterziehen ist unterlassene Selbstschädigung, die vielleicht dem Gemeinwesen schadet.
Emil: Ja. Du lernst schnell.
Hans: Was ist aber mit denen, die gar keine Steuern zahlen können und Transferleistungen benötigen.
Emil: Bei denen ist es genau so. Die schaden dem Gemeinwesen vielleicht auch. Vielleicht aber auch nicht.
Hans: Ich verstehe. Wie man es macht, es ist immer auch richtig. Politikern Geld zu entziehen, hat ganz offensichtlich seine Vorteile.
Emil: So ist es. Auch wenn darüber niemand redet. 
Hans: Was ist aber mit denen, die keine Steuern hinterziehen?
Emil: Die, die keine Steuern hinterziehen, schaden sich erst einmal selbst. Als Selbstschädiger verlieren sie einen Großteil ihres Einkommens und damit die Kontrolle über das, was mit ihrem Geldes gemacht wird. Das ist bitter.
Hans: Jetzt verstehe ich. Wie man es macht, es ist immer auch falsch.
Emil: Ja. Ha! Ha! Ha!

Der SAARLÄNDISCHE LIEBES-TEST

Von alleine wären Sie darauf bestimmt nicht gekommen. Oder wissen Sie, was für viele Saarländerinnen und Saarländer der ultimative LIEBES-TEST ist? Der SAARLÄNDISCHE LIEBES-Test geht so:
1. Gehe mit deinem Hund und deiner Partnerin bzw. deinem Partner zu deinem Auto.
2. Sperre deine/n Partnerin/Partner und den Hund im Kofferraum ein.
3. Warte 30 Minuten oder auch länger.
4. Öffne dann den Kofferraum.
5. Rate mal, wer sich freut dich zu sehen?
Ja, richtig geraten. Es ist der BESTE FREUND. Der beste Freund vieler Saarländerinnen und Saarländer. Und weil das so ist, wie es ist, wird allen anderen möglichst überall hin gekötert und zwar zwanghaft. In der Pfalz sagt man deshalb zu Saarländern: Du bist bei uns ein gern gesehener Gast, wenn du keinen Köter hast.

Der Ehemann der Blondine

Ein äußerst hässliches Weibsstück kommt mit seinen zwei Kindern (7 und 14 Jahre alt) in ein Geschäft.
Nach einer Weile fragt der mit einer Blondine verheiratete Verkäufer: “Sind das Zwillinge?”
“Nein, nein”, ist die Antwort, “der Kleine ist sieben und die Große vierzehn Jahre alt. Finden Sie denn, dass die beiden sich so ähnlich sehen?”
“Nein, überhaupt nicht. Aber ich kann einfach nicht glauben, dass man sie zwei mal flachgelegt hat…!”

Hunde in China

Hans: Hast du das gewußt? Die ersten Hunde weltweit haben die Chinesen gezüchtet.
Emil: Ja, südlich des Jangtse-Flusses.
Hans: Vor etwa 16 000 Jahren haben Chinesen dort Wölfe gezähmt, um sie als Stalltiere zu halten und ihr Fleisch für die Nahrung zu nutzen.
Emil: Weil Hunde Fleischfresser sind, ist das sehr aufwändig und somit teuer. Eine Delikatesse halt.
Hans: Ja. Der hohe Aufwand bzw. Preis relativiert sich jedoch etwas, weil Hunde in China ähnlich wie Katzen nicht nur ein Nahrungsmittel sind, sondern auch ein Heilmittel.
Emil: Ja, das ist so. Interessant finde ich, daß es den Züchtern erst später aufgegangen ist, dass man Hunde auch anders einsetzen kann.
Hans: Ja. In China ist das genau umgekehrt, wie bei uns. Bei uns setzt sich erst jetzt langsam die Erfahrung mit Hundefleisch als Nahrungs- und Heilmittel durch.
Emil: Dafür waren wir sehr viel schneller, die anderen Einsätzmöglichkeiten für Hunde zu erkennen.
Hans: Ja. Hunde sind ideale Tiere, um seinen Nachbarn vor die Tür, auf den Rasen oder auf das Trottoir zu scheißen. Ha! Ha! Ha!
Emil: Oder Autos, Hauswände und Mauern zu bepinkeln. Ha! Ha! Ha!
Hans: Wer könnte Kinderspielplätze besser mit Parasiten, Krankheitserregern, Spulwürmern, Keimen und Bakterien verseuchen? Ha! Ha! Ha!
Emil: Das sind perfekte Tiere. Auch wenn es darum geht, ab und zu mal ein Kind tot zu beißen. Oder lebensgefährlich zu verletzen.
Hans: Ja, Hunde sind wunderbar.
Emil: Warum eigentlich?
Hans: Weil es ab und zu auch eine Kötererin oder einen Köterer trifft. Ha! Ha! Ha!

Der zehnte Mann

Der zehnte Mann

Zehn Männer hatten es sich zur Gewohnheit gemacht, täglich zusammen Essen zu gehen. Der Wirt verlangte von ihnen immer genau 100,00 Euro. Die zehn Männer zahlten ihre gemeinsame Rechnung so, wie sie ihre Steuern zahlten. Das sah so aus:

Die vier ärmsten Männer zahlten nichts.
Der Fünfte zahlte 1 Euro.
Der Sechste 3 Euro.
Der Siebte 7 Euro.
Der Achte 12 Euro.
Der Neunte 18 Euro.
Der Zehnte (der Reichste) zahlte 59 Euro.
 
Dem Wirt waren seine Stammkunden eine regelmäßige Einkommensquelle, deshalb gab er ihnen einen Rabatt von 20,- Euro.

Die Männer machten sich sofort daran, diese 20,- Euro aufzuteilen. Für die ersten vier Männer änderte sich nichts. Sie aßen weiterhin kostenlos.
Die sechs Essens-Zahler rechneten aus, dass 20 Euro geteilt durch sechs genau 3,33 Euro ergibt. Zieht man diesen
Betrag von den einzelnen Kostenanteilen ab, dann bekäme der fünfte und der sechste Mann noch Geld dafür, dass er kostenlos Essen geht.
Der Wirt schlug seinen Gästen deshalb vor, dass jeder prozentual etwa so viel weniger zahlen sollte, wie er insgesamt beisteuere. Er setzte sich hin und rechnete das für seine Gäste aus. Heraus kam folgendes:

Die ersten 4 Männer zahlen weiterhin nichts.
Der fünfte Mann zahlt ab sofort auch nichts mehr (100% Ersparnis).
Der sechste Mann zahlt 2 Euro statt 3 Euro (33% Ersparnis).
Der siebte Mann zahlt 5 statt 7 Euro (28% Ersparnis).
Der achte Mann zahlt 9 statt 12 Euro (25%Ersparnis).
Der neunte zahlte 14 statt 18 Euro (22% Ersparnis).
Der zehnte (reichste) Mann zahlte 50 statt 59 Euro (15% Ersparnis).
Jeder der sechs kam günstiger weg als vorher und die ersten vier aßen immer noch kostenlos.
 
Aber als sie vor der Wirtschaft noch mal nachrechneten, erschien ihnen das alles doch nicht so ideal zu sein.
“Ich habe nur 1 Euro von den 20 Euro bekommen!”, sagte der fünfte Mann und zeigte auf den zehnten Mann,
den Reichen. “Aber er kriegt 9 Euro!” “Stimmt!”, rief der sechste Mann.
“Auch ich habe nur 1 Euro gespart und er spart sich neunmal so viel.”
“Wie wahr!”, rief der Siebte. “Warum kriegt er 9 Euro zurück und ich nur 2 Euro?
Alles kriegen mal wieder die Reichen!”
“Moment mal,” riefen da die ersten vier aus einem Munde. “Wir haben überhaupt nichts bekommen. Das System beutet die Ärmsten aus!” Und wie aus heiterem Himmel gingen die neun gemeinsam auf den zehnten Mann los und verprügelten ihn.

Am nächsten Abend tauchte der zehnte Mann nicht zum Essen auf. Die übrigen 9 setzten sich zusammen und aßen ohne ihn. Als es an der Zeit war, die Rechnung zu bezahlen, stellten sie überrascht fest: Alle zusammen hatten nicht genügend Geld, um auch nur die Hälfte der Rechnung bezahlen zu können! Und weil es Deutsche waren, wundern sie sich noch heute. Nur in einem waren sie ganz sicher. Schuld an ihrem Unglück konnten nur die Schweiz, Österreich und Luxemburg mit ihren konkurrenzfähigen Steuer- und Rechtssystemen sein.